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Pferdeshows zurück aus der Sommerpause!

Die Sommerpause ist endlich vorbei: Am Sonntag, 2. September 2018, startet im Westfälischen Pferdemuseum wieder das beliebte Pferdeshowprogramm. Zu Beginn wartet ein echtes Highlight auf die Besucher: Ein Pferdemärchen! Erzählt wird die Geschichte von einer Prinzessin und einem Prinz, die im Besitz von zwei schwarzen, magischen Einhörnern sind. Gemeinsam erleben sie allerhand Abenteuer und müssen schwierige Aufgaben lösen. Wie die Geschichte am Ende ausgeht, wird natürlich noch nicht verraten. Die großen und kleinen Zuschauer dürfen sich auf eine spannende Show mit fantasievollen Kostümen, edlen Pferden und zahlreichen Lektionen der klassischen Dressurkunst freuen.

Ausgedacht hat sich das Märchen „Die Magie der schwarzen Einhörner“ Gaby Hans aus Reken: Sie ist lizenzierte Claus Penquitt-Trainerin und hat sich mit ihrem „pferde- und menschenfreundlichen Unterricht für anspruchsvolle Reiter“ deutschlandweit einen Namen gemacht. Ihre Schüler schätzen ihre unendliche Geduld, die gute Laune und das Fachwissen, das hinter ihrem Unterricht steht. Die Nachfrage ist groß, aber das Warten lohnt sich, denn „Gaby Hans ist ein derart kompetentes und pferdeverrücktes Original, dass man einfach selbst erlebt haben muss“ – im Westfälischen Pferdemuseum haben die Besucher die Gelegenheit dazu.

Die Vorführungen finden um 11.30 Uhr und um 13.30 Uhr in der Arena des Westfälischen Pferdemuseums statt und dauern jeweils ca. 20 Minuten. Der Besuch ist im Zooeintritt enthalten. Das gesamte Pferdeshowprogramm finden Sie HIER

Foto: Jürgen Borris

Wolfs-Aktionstag am 18. August 2018

Anlässlich unserer Sonderausstellung "Die Rückkehr des Wolfes" findet am 18.8.2018 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein großer Wolfs-Aktionstag statt. Der Allwetterzoo und der NABU informieren an ihrem Stand neben dem Pferdemuseum über alles, was Sie schon immer über Wölfe wissen wollten, insbesondere über den aktuellen Stand zur Wolfspopulation in Deutschland. Kinder können Wolf-Trittsiegel erstellen. Um 13.30 Uhr gibt es eine öffentliche Fütterung der Wölfe. Und im Pferdemuseum gibt es jeweils um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr eine kostenlose Führung durch die Wolfsausstellung!

Foto: Reiner Leifried

Ab dem 4. August: Die Rückkehr des Wolfes!

Wie kein anderes Wildtier polarisiert der Wolf die Bevölkerung. Die einen feiern seine Rückkehr als Siegeszug von Schutzmaßnahmen, die anderen sehen in ihm eine zunehmende Bedrohung. Gibt es angesichts der anwachsenden Wolfpopulation eine funktionierende Strategie für ein Miteinander von Mensch und Wolf?

Mit zehn Bannern und elf Aktionskoffern dokumentiert die Ausstellung die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, informiert über seine Lebensweise und sein Verhalten und gibt praxisorientierte Hinweise für den Umgang mit Wölfen in freier Wildnis. Sie widmet sich auch den Sorgen und Ängsten vieler Bürger und möchte helfen, die aktuell sehr emotional geführte "Wolfs-Debatte" zu versachlichen. Ein eigens für den Standort Münster erarbeiteter Bereich zur Domestikation zeigt, wann und wie der Wolf zum besten Freund des Menschen wurde.  

Pferdemuseum erhält historisches Fotoalbum

Es sind besondere Einblicke in die Geschichte des Reitsports: Das Westfälische Pferdemuseum bekam vor Kurzem ein historisches Fotoalbum mit Aufnahmen aus dem frühen 20. Jahrhundert geschenkt. Das Album enthält zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotografien verschiedener Reitturniere und Pferderennnen. Abgebildet sind auch einige prominente Reiter, darunter der preußische Rittmeister Alfred Hans August von Willich (1862 - 1941) und der erfolgreiche deutsche Dressur- und Geländereiter Friedrich Sigismund von Preußen, der 1927 bei einem Reitunfall ums Leben kam.

Für Museumsdirektorin Sybill Ebers sind die historischen Aufnahmen aber vor allem deswegen interessant, weil sie einen einzigartigen Blick in die Vergangenheit des Reitsports werfen: „Die Fotografien zeigen eindrücklich, welchen Stellenwert das Reiten um die Jahrhundertwende hatte, und wie sich der Sport bis heute verändert hat.“ So war es noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts üblich, dass man sich beim Springen mit dem Oberkörper zurücklehnte und die Beine nach vorne streckte, um sich bei der Landung besser abstützen zu können. Erst der italienische Rittmeister Federico Caprilli entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts den leichten Springsitz, der das Pferd über dem Hindernis entlastet, und läutete so eine neue Ära des Springreitens ein.

Das Fotoalbum ist eine Schenkung von Johannes Emmerich aus Halle. Er ist Mitglied im „Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums e. V.“.

Pferdemuseum trauert um Hans Günter Winkler

Er war eine Legende des deutschen Reitsports: Hans Günter Winkler ist nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli im Alter von 91 Jahren gestorben. Mit fünf Goldmedaillen ist Winkler der erfolgreichste Springreiter der Olympia-Geschichte.
Berühmt wurde er vor allem durch das „Wunder von Stockholm“: Bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm verletzte sich Winkler in der ersten Runde der Einzel- und Mannschafts-Entscheidung so schwer, dass er beim Reiten starke Schmerzen hatte. Obwohl er sich nur schwer im Sattel halten und sein Pferd kaum korrigieren konnte, trug ihn seine Stute „Halla“ ohne Fehler zum Doppel-Gold.
Mit seinem Tod verliert das Westfälische Pferdemuseum Münster einen langjährigen Freund und Förderer.