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Dr. Hans-Peter Karp ist neuer Geschäftsführer des Fördervereins

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des „Vereins zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums Münster e.V.“ ist Dr. Hans-Peter Karp einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt worden. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, mit Herrn Dr. Karp einen ausgewiesenen Pferdeexperten als Geschäftsführer unseres Fördervereins gewonnen zu haben. Er war unser Wunschkandidat für dieses Amt“, freut sich Museumsdirektorin Sybill Ebers.
Dr. Hans-Peter Karp ist seit 1994 als Geschäftsführer für die DERBY Spezialfutter GmbH in Münster tätig, seit Anfang 2019 leitet er das neu gegründete Tochterunternehmen Equovis. Zuvor arbeitete er als Gestütsleiter und war Mitarbeiter des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg in den Bereichen Leistungsprüfung, Vermarktung und Kleinpferdezucht. Pferde bestimmen jedoch nicht nur sein Berufsleben, auch in seiner Freizeit beschäftigt sich der 64-jährige mit Pferden: So engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Reitsport, ist aktiver Züchter und als Turnierrichter tätig. Dr. Hans-Peter Karp ist außerdem Mitglied in der Trakehner Körkomission und Vorstandsmitglied der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster. 

Dank seiner praktischen Tätigkeiten und seiner Erfahrung in der Pferdezucht ist er heute ein gefragter Experte für die Themen Zucht und Haltung. Sein Buch „Dr. Karps gesunde Pferdefütterung“ gehört schon lange zu den Standardwerken der hippologischen Fachliteratur und ist ein umfassendes Werk über die Pferdefütterung.

Internationaler Museumstag am 19. Mai 2019

Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet der 42. Internationale Museumstag statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der etwa 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen. Im letzten Jahr beteiligten sich bundesweit insgesamt 1.720 Museen mit über 4.000 Aktionen.

Auch das Westfälische Pferdemuseum nimmt 2019 am Internationalen Museumstag teil: An diesem Tag dreht sich in Münster alles um die Friesen, einer der ältesten Pferderassen Europas. Noch bis Ende der 1970er Jahre waren Friesen, von Fans auch liebevoll „Schwarze Perlen“ genannt, außerhalb ihrer Heimat Holland kaum bekannt. Inzwischen sind die edlen Schwarzen mit der wallenden Mähne und dem glänzenden Fell auch hierzulande sehr beliebt. Dabei sind sie nicht mehr nur wie einst üblich vor der Kutsche im Einsatz, sondern haben längst auch die Dressurvierecke erobert. Trotz ihres kraftvollen Erscheinungsbildes gelten die Tiere als besonders sensibel und intelligent. „Friesen sind sehr menschenbezogen, charakterstark und sanftmütig. Wenn sie ihren Menschen gefunden haben, gehen sie mit ihm durch dick und dünn“, sagt Annegret Einig-Coenen. Sie ist Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Friesenpferdezüchter (DFZ) und stellt die niederländischen Pferde am 19. Mai im Westfälischen Pferdemuseum vor. Neben einem Infostand erwartet die Besucher jeweils um 11.30 und um 13.30 Uhr eine Vorführung in der Arena des Museums, bei der die Tiere unterm Sattel und an der Hand präsentiert werden.  

Mehr Infos zum diesjährigen Aktionstag finden Sie auf der Homepage des Internationalen Museumstages. 

Westfälisches Pferdemuseum bei "Horses & Dreams"

Vom 24. bis 28. April 2019 findet wieder die beliebte Reitsportveranstaltung „Horses & Dreams“ auf dem Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald statt. Erwartet werden rund 70.000 Besucher. Die diesjährige Auflage steht unter dem Motto „Horses & Dreams meets France“: Die Gäste können sich auf ein französisches Dorf mit verschiedenen französischen Spezialitäten und Traditionen freuen. Abgerundet wird das Ganze durch ein abendliches Showprogramm. Natürlich kommt auch der Reitsport nicht zu kurz: Neben Amateuren und Nachwuchspferden werden Spring- und Dressurreiter auf Vier-Sterne-Niveau an den Start gehen.

In diesem Jahr ist auch das Westfälische Pferdemuseum wieder mit einem Stand vertreten: Hier können sich die Besucher über die aktuelle Arbeit des Museums informieren und in dem großen Angebot an tollen Geschenken und Souvenirs zum Thema Pferd stöbern. Auf die Kinder wartet außerdem ein Holzpferd, ausgerüstet mit Sattel und Trense, auf dem man sich gut auf spätere Reitstunden vorbereiten kann.   

Am Wochenende vielfältiges Programm „rund ums Pferd“

Passend zum Beginn der Osterferien erwartet die Besucher im Westfälischen Pferdemuseum am Wochenende ein vielfältiges Programm rund ums Pferd. Am Samstag, 13. April, heißt es von 14 Uhr bis 15.30 Uhr wieder „Ran ans Pferd!“. Bei der Aktion, die das Pferdemuseum gemeinsam mit der Westfälischen Reit- und Fahrschule veranstaltet, können Kinder spielerisch erste Erfahrungen mit dem Pferd sammeln. Dazu gehört das Striegeln, Bürsten, Aufhalftern und Satteln eines Pferdes – und wer möchte, darf anschließend noch ein paar Runden am Führstrick reiten. Nebenbei erfahren die Kinder viel Wissenswertes über das Verhalten und die Natur des Pferdes.

Am Sonntag, 14. April, dreht sich im Pferdemuseum alles um die Dülmener Wildpferde. Der Verein „Wildpferdefreunde e.V.“ stellt um 11.30 Uhr und um 13.30 Uhr diese einzigartige Rasse vor und zeigt, wie gut sich die „wilden“ Dülmener als Freizeitpferde eignen. Zu sehen gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das von Zirkuslektionen und Westerndisziplinen bis hin zur Freiheitsdressur reicht. Im Anschluss an die Vorführung laden die Wildpferdefreunde alle Besucher in den Showring ein. Dort dürfen vor allem die Kinder nach Herzenslust die Pferde streicheln, fotografieren und Fragen stellen.
Bei den Dülmener Wildpferden handelt es sich um eine sehr ursprüngliche Rasse, die im Merfelder Bruch bei Dülmen weitgehend unbeeinflusst und in freier Wildbahn lebt. Die Herde besteht samt Fohlen aus knapp 400 Tieren. Einmal im Jahr gibt es den berühmten Wildpferdefang: Dabei werden die einjährigen Hengste von Fängern mit der Hand eingefangen und anschließend an Privathalter verkauft.

Beide Aktionen am Wochenende sind kostenlos, zu zahlen ist lediglich der Zooeintritt. 

Pferdeshows zurück aus der Winterpause!

Die Winterpause ist endlich vorbei: Im April startet wieder das beliebte Pferdeshowprogramm im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster.
Den Anfang macht eine ganz besondere Reitform: Beate Hlacer aus Marl präsentiert am Sonntag, 7. April 2019, das Reiten im Damensattel. Diese fast vergessene Kunst findet inzwischen immer mehr Anhänger. In Deutschland gibt es seit 1997 den Verein Reiten im Damensattel e.V. – kurz RID. Er setzt sich dafür ein, das Damensattel-Reiten wieder zum Leben zu erwecken und neue Standards zu setzen. „Wir haben über hundert Mitglieder. Sogar Jugendliche reiten im Damensattel“, sagt Beate Hlacer, Regionalgruppenbeauftragte West im RID.
Anders als beim klassischen Herrensattel reitet man im Damensattel im Seitsitz, also mit beiden Beinen auf einer Seite des Pferdes. Spezielle Sattelhörner geben der Reiterin festen Halt auf dem Pferd. Welche weiteren Besonderheiten der Damensattel hat und worauf es beim Reiten ankommt, erklärt Beate Hlacer am Sonntag im Pferdemuseum.