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Foto: Sergey Gorshkov/Wildlife Photographer of the Year 2020

Endspurt: Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" noch bis 15. August

Wer die hundert besten Naturfotografien des Jahres 2020 sehen möchte, sollte sich beeilen – die Ausstellung Wildlife Photographer of the Year im Westfälischen Pferdemuseum endet am Sonntag, 15. August!
Die Besucher erwarten die Siegerbilder des weltweit größten, naturfotografischen Wettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year“. Er wird seit 1965 jedes Jahr vom Natural History Museum in London ausgetragen und ist so etwas wie der „Oscar“ der Naturfotoszene.
An dem aktuellen Wettbewerb beteiligten sich Fotografen – sowohl Profis als auch Laien – aus 86 Ländern mit fast 50.000 Aufnahmen: Von Pflanzenporträts, Unterwasserwelten über Tierfotografien bis hin zu Luftaufnahmen – die Bandbreite der eingereichten Bilder ist groß und deckt alle Aspekte der Natur ab. Eine Jury aus internationalen Experten wählte daraus die hundert besten Motive aus, die anschließend als Wanderausstellung auf große Welttournee gehen. Das Westfälische Pferdemuseum Münster zeigt die Ausstellung mit allen hundert ausgezeichneten Fotos als einziges Museum in NRW.

Zum Gesamtsieger und „Wildlife Photographer of the Year 2020“ wurde der russische Fotograf Sergey Gorshkov gekürt. Gorshkov, der in seinem Heimatland bereits zwei Mal als Fotograf des Jahres ausgezeichnet wurde, überzeugte die Jury mit einem atemberaubenden Bild einer Sibirischen Tigerin. Das Tier umarmt den Stamm einer mandschurischen Tanne im fernen Osten Russlands, im beinahe einzigen verbliebenen Verbreitungsgebiet dieser Art. Gorshkov benötigte rund elf Monate, bis ihm das erhoffte Bild der prächtigen Großkatze in ihrem sibirischen Waldlebensraum gelang. „Es ist eine Szene wie keine andere. Ein einzigartiger Blick auf einen intimen Moment tief in einem magischen Wald“, so Roz Kidman Cox, Vorsitzende der Jury.

Foto: Peter Lindel/Wildlife Photographer of the Year 2020

Naturfotograf Peter Lindel am 16. Juli 2021 im Westfälischen Pferdemuseum

Gute Nachricht für alle Foto-Fans und Naturfreunde: Der für Januar vorgesehene und wegen der Corona-Pandemie ausgefallene Vortrag mit dem renommierten Naturfotografen Peter Lindel im Westfälischen Pferdemuseum wird am 16. Juli 2021 nachgeholt. Der Dortmunder Kinder-Radiologe gehört zu den Preisträgern des aktuellen „Wildlife Photographer of the Year“-Wettbewerbs und damit zur Weltspitze der Naturfotografie. Das Bild, das dem gebürtigen Münsterländer die Auszeichnung im ältesten und bedeutendsten naturfotografischen Wettbewerb der Welt brachte, zeigt eine dramatische Jagdszene in der kenianischen Masai Mara: Zu sehen ist eine Leopardin, die gerade ein junges Warzenschwein erbeutet – vor den Augen der Mutter des Ferkels.

Am Freitag, 16. Juli 2021, ist Peter Lindel ab 19 Uhr im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu Gast und beantwortet in einem Vortrag die Frage „Warum ausgerechnet Naturfotografie?“. Anhand von Bildern und ihrer Entstehungsgeschichte versucht er an diesem Abend zu erklären, was ihn als Arzt ausgerechnet zur Naturfotografie gebracht hat und was dabei den Reiz für ihn ausmacht. Er geht auch darauf ein, welchen Nutzen die Fotografie für die Natur hat und welche Gefahren von dem mittlerweile inflationär ausgeübten Hobby ausgehen.

Der Vortrag mit Peter Lindel findet anlässlich der aktuellen Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year des Pferdemuseums statt und wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) organisiert. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Im Vorfeld des Vortrags, ab 18 Uhr, besteht die Möglichkeit für einen Besuch der Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“.

Corona-Hinweis: Für den Vortrag ist eine Anmeldung unter info(at)pferdemuseum.de oder Telefon: 0251/48427-0 zwingend erforderlich, es ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Während der Veranstaltung gilt eine Maskenpflicht, der Zutritt erfolgt nur mit negativem Test bzw. mit einem entsprechenden Impf- oder Genesenennachweis.
Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der aktuellen Situation möglich, Interessierte werden gebeten, sich vor dem Vortrag auf der Website des Museums zu informieren.

Foto: Gary Meredith/Wildlife Photographer of the Year 2020

Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" bis 1. August verlängert

Nach über vier Monaten coronabedingter Schließung sind das Westfälische Pferdemuseum wie auch der Allwetterzoo seit dem 8. März – wenn auch eingeschränkt – wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
"Mit der Wiedereröffnung ist nun erstmals auch unsere aktuelle und beliebte Sonderausstellung "Wildlife Photographer of the Year" für unsere Besucher zu sehen", freut sich Museumsleiterin Sybill Ebers. Seit dem 28. November 2020, dem geplanten Eröffnungstermin, steht die Ausstellung fix und fertig aufgebaut in den Startlöchern – und hatte bisher kein Publikum. Ursprünglich sollten die spektakulären Fotos nur bis zum 5. April zu sehen sein, jetzt wird die Ausstellungsdauer erheblich verlängert.
"Wir haben Glück im Unglück! Wir konnten mit dem Londoner Natural History Museum verhandeln, dass die Ausstellung bis zum 1. August 2021 ohne Mehrkosten verlängert wird. Das sind sogar zwei Wochen länger als vertraglich vereinbart", berichtet Ebers, "damit geht es uns besser, als manch anderen Museen, deren geplanten Sonderausstellungen für die Lockdown-Zeit weder gezeigt noch verlängert werden konnten." 
Da das geplante Rahmenprogramm zur Ausstellung aufgrund der Corona-Auflage bis auf Weiteres verschoben werden muss, bietet das Pferdemuseum ab sofort digitale Einblicke in die Ausstellung und stellt nach und nach insgesamt zehn Fotos in kurzen Videosequenzen auf YouTube vor.

Die Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" macht bereits zum neunten Mal Station im Westfälischen Pferdemuseum in Münster. Auf die Besucher warten die hundert Siegerbilder des weltweit bedeutendsten Wettbewerbs für Naturfotografie. Er wird seit 1965 vom Natural History Museum in London ausgerichtet. 2020 haben Fotografinnen und Fotografen aus 86 Ländern knapp 50.000 Aufnahmen eingereicht. Eine internationale Fachjury wählte daraus die hundert besten Bilder aus. Sie werden zunächst in London ausgestellt und gehen anschließend auf große Welttournee.
Gesamtsieger und "Wildlife Photographer of the Year" des Jahres 2020 wurde der russische Fotograf Sergey Gorshkov mit seinem spektakulären Bild "Die Umarmung". Es zeigt eine Amur-Tigerin, die im russischen Fernen Osten eindrucksvoll einen Baum markiert. Es dauerte mehr als elf Monate, bis der Fotograf diesen Moment mit einer versteckten Kamera festhielt. 

Pferdemuseum ab 8. März wieder geöffnet!

Endlich ist es soweit: Am Montag, 8. März 2021, öffnet das Westfälische Pferdemuseum wieder seine Türen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, war es seit dem 2. November 2020 und damit mehr als vier Monate für den Publikumsverkehr geschlossen.
„Mit der Wiedereröffnung wird dann auch erstmals unsere Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year für Besucher zu sehen sein“, so Museumsleiterin Sybill Ebers. „Glücklicherweise kann die Ausstellung, die eigentlich nur bis zum 5. April 2021 gezeigt werden sollte, voraussichtlich bis zum Sommer verlängert werden.“

Allerdings gelten zum Schutz vor Covid-19 weiterhin die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln: So darf sich nur eine begrenzte Personenzahl gleichzeitig im Museum aufhalten, die Touchscreens und alle anderen interaktiven Tastobjekte in der Ausstellung sind aus Hygienegründen abgesperrt. Veranstaltungen finden derzeit nicht statt.
Sowohl für die Dauer- als auch für die Sonderausstellung gibt es eine vorgegebene Wegeführung, so dass der Besucherstrom in eine Richtung gelenkt wird und es nicht zu Staueffekten kommt. Die Besucher sind gebeten, bei ihrem Rundgang durch das Museum die erforderlichen Abstände von 1,5 bis 2 Metern und die üblichen Hygieneregeln zu wahren (Husten und Niesen nur in die Armbeuge; Hände vom eigenen Gesicht fernhalten; gründlich und regelmäßig Händewaschen; Berührung anderer Menschen vermeiden). Die Handdesinfektion vor Betreten des Museums und das Tragen eines medizinischen Mundschutzes im Eingangsbereich und allen geschlossenen Räumen ist für alle Besucher verpflichtend. 

Sybill Ebers zeigt sich begeistert: „Was wir vor ein paar Tagen noch nicht gedacht haben, wird jetzt Wirklichkeit: Die Öffnung des Museums für das Publikum. Es wird sicherlich noch Wochen und Monate dauern, bis wir die Normalität und das Vertraute wiedergewonnen haben. Die Wiedereröffnung der Museen macht aber deutlich, dass wir den Weg dahin beginnen. Darüber und auf unsere Besucher freuen wir uns sehr!“

Pferdemuseum erhält historische Hufeisen aus der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur

Das Westfälische Pferdemuseum ist seit rund vier Monaten geschlossen. Doch der interne Betrieb läuft auch ohne Besucherverkehr weiter. „Trotz des Lockdowns sind wir gut beschäftigt“, so Museumsdirektorin Sybill Ebers. „Insbesondere die Objekte in unserer Sammlung, zu denen regelmäßig neue Stücke hinzukommen, müssen aufgearbeitet, systematisiert und digitalisiert werden.“
Erst kürzlich erhielt das Westfälische Pferdemuseum eine umfangreiche Schenkung vom LWL-Museum für Kunst und Kultur: Es handelt sich um ein Konvolut von Hufeisen und Sporen vorwiegend aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Ein Großteil davon wurde in Münster gefunden. Seit über 80 Jahren waren die Stücke im Landesmuseum magaziniert und ziemlich eingestaubt.

Da das Museum für Kunst und Kultur auf absehbare Zeit keine Verwendung für die Exponate hat, fragte man kurzerhand das Pferdemuseum, ob es die ungewöhnliche Sammlung übernehmen wolle. Mit Erfolg: Seit Februar befinden sich die historischen Hufeisen nun im Bestand des Pferdemuseums und werden in den nächsten Wochen Stück für Stück inventarisiert und wissenschaftlich aufgearbeitet. „Die Hufeisen und Sporen sind nicht nur aus hippologischer Sicht interessant, sie spiegeln auch die Bedeutung der Pferde in der Stadtgeschichte Münsters wider“, freut sich Sybill Ebers.

Die Hufeisen hatte man um 1890 beim Bau der Kanalisation an der Ludgeristraße / Ecke Marievengasse ausgegraben. Sie lagen rund 2,50 Meter unter dem bestehenden Straßenpflaster in einer Schicht aus Geröll. Nach Angaben des LWL-Museums für Kunst und Kultur vermutet man, dass sich im 15. / 16. Jahrhundert an dieser Stelle eine Schmiede befand. Nach dem Lockdown wird eine Auswahl der Hufeisen im Westfälischen Pferdemuseum zu sehen sein.