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Reitsimulator Sir George im Pferdemuseum

Reiten ohne Pferd? Das macht der Reitsimulator Sir George möglich. Am 16. und 17. Oktober 2026 ist der innovative Reitsimulator zu Gast im Westfälischen Pferdemuseum. Jeweils von 11 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher Sir George kostenlos ausprobieren und dabei selbst erleben, wie sich gezieltes Sitz-, Bewegungs- und Reitertraining auf einem Reitsimulator anfühlt. Angeleitet werden sie dabei von der mehrfach ausgezeichneten Springreiterin, Pferdewirtschaftsmeisterin und Trainerin Manja Gille. Ihre Philosophie: Jeder Reiter soll die Möglichkeit haben, sich sicher und selbstbewusst weiterzuentwickeln – ganz gleich, ob im Springen, in der Dressur oder im Umgang mit dem Pferd.
Sir George ermöglicht ein realitätsnahes Training auf dem Pferderücken – ohne dabei auf ein echtes Pferd angewiesen zu sein. Mithilfe integrierter Sensoren können die Gewichtsverteilung und der Kraftaufwand gemessen werden, mit denen Reiter auf das Pferd einwirken. Bewegungsabläufe können auf diese Weise gezielt analysiert und trainiert werden. So lassen sich beispielsweise Sitz, Balance und Einwirkung verbessern und das eigene Körpergefühl schulen.
Ein zusätzliches Highlight: Am Freitag, 16. Oktober, wird Pferdewirtschaftsmeister und Reitmeister Martin Plewa zwischen 11 und 14 Uhr die Ritte auf Sir George kommentieren und den Besucherinnen und Besuchern dabei spannende Einblicke in das Reiter- und Bewegungstraining geben. Interessierte können so nicht nur einen Eindruck vom Reitsimulator gewinnen, sondern auch mehr über die Möglichkeiten eines gezielten Trainings erfahren.
Das Probetraining findet am Freitag, 16. Oktober, und Samstag, 17. Oktober 2026, jeweils von 11 bis 16 Uhr in der Arena des Westfälischen Pferdemuseums statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Aktion ist im Zoo-Eintritt enthalten.

Wildlife Photographer of the Year 2026: Erste Einblicke

Eines der vom Londoner Natural History Museum vorab veröffentlichten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs zeigt einen neugierigen Eisbären, der durch ein Atemloch im Arktischen Meer auf Robben hinab blickt. Dabei fängt der norwegische Fotograf Audun Rikardsen die beeindruckende Szene aus der Perspektive einer Robbe ein.
Alle Gewinner des renommierten Naturfotografie-Wettbewerbs werden am 13. Oktober in einer feierlichen Zeremonie im Natural History Museum London bekannt gegeben. Die Ausstellung mit allen hundert Siegerbildern feiert am 28. November 2026 im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Deutschlandpremiere und ist bis zum 4. April 2027 in Münster zu sehen. 

Sparkasse Münsterland Ost lädt Schulklassen in Ausstellung ein

Das Westfälische Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zeigt ab dem 30. Mai 2026 seine neue Sonderausstellung „Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts“. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte: Die Ausstellung veranschaulicht, wie Künstlerinnen und Künstler aus drei Jahrhunderten das Pferd wahrgenommen, interpretiert und künstlerisch umgesetzt haben. Präsentiert werden bedeutende Exponate aus Malerei, Skulptur und Grafik, darunter Werke von Albrecht Dürer, Wilhelm von Kobell und George Stubbs.
Die Ausstellung im Pferdemuseum bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zum Lehrplan und eignet sich als ideales Ausflugsziel für Schulklassen. Die Sparkasse Münsterland Ost möchte diese Zielgruppe fördern und ermöglicht bis zu zehn Schulklassen freien Eintritt in die Ausstellung.
„Die Ausstellung dokumentiert die kulturelle und kunsthistorische Bedeutung des Pferdes und macht deutlich, wie sehr Pferde das Leben der Menschen in der Vergangenheit geprägt haben. Die gezeigten Kunstwerke bieten einzigartige Einblicke in verschiedene Epochen und spiegeln die religiösen, politischen und gesellschaftlichen Strömungen ihrer Zeit wider. Die Ausstellung knüpft damit an Unterrichtsfächer wie Geschichte, Religion und Kunst an und trägt zum historischen Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen bei. Wir freuen uns daher sehr, dass die Sparkasse Münsterland Ost unser Ausstellungsprojekt unterstützt und Schulklassen den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht. Mit ihrem Engagement zeigt die Sparkasse Münsterland Ost, dass sie nicht nur ein wichtiger Finanzdienstleister in der Region ist, sondern gesellschaftliche Verantwortung übernimmt“, freut sich Museumsdirektorin Sybill Ebers.
Für die Sparkasse Münsterland Ost ist die Förderung von Museen und Museumsarbeit ein wichtiges Anliegen. „Die Ausstellung lässt uns die Vergangenheit anschaulicher verstehen und macht Geschichte auf besondere Weise erlebbar und nachvollziehbar. Für uns als Sparkasse Münsterland Ost ist es eine Herzensangelegenheit, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche Zugang dazu erhalten. Gerade in Zeiten knapper Kassen möchten wir mit unserer Unterstützung lehrreiche Klassenausflüge und damit kulturelle Teilhabe ermöglichen“, so Vorstandsvertreter Dr. Robert Zeidler von der Sparkasse Münsterland Ost.

Ihren kostenfreien Ausstellungsbesuch können Schulklassen ab sofort beim Westfälischen Pferdemuseum buchen. Erforderlich ist eine Voranmeldung telefonisch unter 0251/48427-0 oder per Mail an info(at)pferdemuseum.de mit dem Betreff „Sparkasse“. Das Angebot ist vom 30. Mai bis zum 27. September 2026 gültig, die Plätze werden in der Reihenfolge des Buchungseingangs vergeben.

Pferde-Erlebnistag für Familien am 5. Juli 2026

Es ist inzwischen ein fester Programmpunkt im Kalender: Auch in diesem Jahr veranstaltet das Westfälische Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster wieder seinen beliebten Pferde-Erlebnistag. Am Sonntag, 5. Juli 2026, bekommen alle kleinen und großen Pferdefans von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, Pferde hautnah zu erleben und sich spielerisch mit dem Thema Pferd zu beschäftigen.
Denn dass Pferde positive Auswirkungen auf Kinder haben, ist bekannt. Der Umgang mit den Vierbeinern fördert nicht nur ihre soziale, sondern auch die kognitive und motorische Entwicklung. Da heutzutage jedoch immer weniger Kinder die Gelegenheit haben, Pferden zu begegnen, hat das Pferdemuseum 2023 einen Pferde-Erlebnistag ins Leben gerufen. Bei dem jährlichen Aktionstag geht es vor allem darum, Berührungspunkte zwischen Kindern und Pferden zu schaffen, den Wert des Pferdes für die persönliche Entwicklung zu verdeutlichen und die Faszination für diese Lebewesen weiterzugeben.
Beim diesjährigen Pferde-Erlebnistag erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Kinderschminken, Bastelangebote, Tierpfleger-Gespräch, Lasso-Werfen, eine Forscherstation sowie ein Quiz durch die Ausstellung sorgen für Unterhaltung und spannende Einblicke in die Welt der Pferde.
Natürlich dürfen an diesem besonderen Tag auch echte Pferde nicht fehlen: Von 14 bis 16 Uhr ist die Reitschule Hippo-Fun aus Roxel zu Gast im Pferdemuseum und bietet geführtes Ponyreiten in der museumseigenen Arena an. Das Angebot richtet sich an alle Kinder, unabhängig von ihren reiterlichen Vorkenntnissen. Aus Sicherheitsgründen werden die Teilnehmenden gebeten, einen Reit- oder Fahrradhelm mitzubringen.
„Der Pferde-Erlebnistag lädt Familien dazu ein, Pferde mit allen Sinnen zu entdecken, Wissenswertes über die Tiere zu erfahren und einen erlebnisreichen Tag im Museum zu verbringen. Wir hoffen, dass wir an diesem Tag vielen Menschen die Möglichkeit bieten können, mit Pferden in Kontakt zu kommen, und es uns gelingt, sie für diese faszinierenden Tiere zu begeistern“, so Museumsleiterin Sybill Ebers.

Pferdemuseum ist Teil der Ausstellungskooperation „Das Pferd in Kunst und Kulturgeschichte"

Pferde gehören zu den ältesten Motiven in der Kunst. Die ersten Zeichnungen von Pferden finden sich bereits in den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Über alle Epochen der Menschheitsgeschichte hinweg hat das Pferd in seinen unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten durch den Menschen – ob als Transportmittel, in der Landwirtschaft, im Krieg, beim Reitsport oder in seinem natürlichen Lebensraum als Wildpferd – Eingang in die Kunst gefunden. Als Steinskulptur oder Bronzeplastik, als Ölgemälde oder Lithografie, als Federzeichnung oder Buchmalerei – das Pferd begleitete und faszinierte den Menschen in seinem Kunstschaffen ebenso wie in seinem alltäglichen Leben und Arbeiten.
2026 feiert das Nordrhein-Westfälische Landgestüt in Warendorf sein 200-jähriges Bestehen. Vier Museen im Münsterland haben diesen besonderen Geburtstag zum Anlass genommen, das Verhältnis von Pferd und Mensch in Kunst- und Kulturgeschichte in einer dezentralen Kooperationsausstellung über Epochengrenzen und Stilrichtungen hinweg zu beleuchten. Vom Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo in Münster über das Dezentrale Stadtmuseum und das Westpreußische Landesmuseum in Warendorf bis hin zum Museum Abtei Liesborn in Wadersloh spannt sich der Ausstellungsbogen. „Ich danke den beteiligten Institutionen für die Realisierung dieses umfangreichen und beeindruckenden Ausstellungsprojektes anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts. Besonders freue ich mich, dass mit den Präsentationen an vier Standorten das Thema Pferd auch aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive in den Fokus gerückt wird“, erklärt Dr. Felix Austermann, Gestütsleiter und Direktor der Deutschen Reitschule.
Hunderte Exponate vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart dokumentieren die Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks der Pferd-Mensch-Beziehung. Die gezeigten Werke stammen aus öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen in Deutschland und Europa. Begleitet werden die sich über den Zeitraum von Mai bis Oktober 2026 erstreckenden Sonderausstellungen von einem umfangreichen Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene, das von Vorträgen bis hin zu Kunstworkshops reicht. 
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen bunten Ausstellungsreigen freuen, der alle Facetten der künstlerischen Auseinandersetzung des Menschen mit dem Pferd berücksichtigt und damit neue Perspektiven auf eine uralte Beziehung eröffnet.