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Foto: Simone Baumeister

Preisgekrönte Naturfotografin Simone Baumeister im Pferdemuseum

Sie gehört zu den diesjährigen Preisträgern des weltweit wichtigsten Naturfoto-Wettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year“: Simone Baumeister aus Ibbenbüren. Ihr Siegerfoto, mit dem sie die Kategorie „Komposition und Form“ gewann, zeigt eine Radnetzspinne in ihrem Netz auf einer Fußgängerbrücke in Ibbenbüren, die sich gegen das Licht der Autos abhebt.
Am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 19 Uhr kommt Simone Baumeister ins Westfälische Pferdemuseum und hält anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ einen Fotovortrag. Unter dem Titel „60km Freiheit – Naturfotografie vor der Haustür“ zeigt sie eindrucksvoll, dass außergewöhnliche Naturerlebnisse und Tierbeobachtungen oft direkt vor der Haustür möglich sind. „Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, um spannende Begegnungen in der Natur zu erleben“, ist Simone Baumeister überzeugt. Nahezu alle ihre Aufnahmen entstehen in der näheren Umgebung ihrer Heimat, auf Streifzügen durch Wälder, Wiesen, Berge und Moore. Sie fotografiert überwiegend Wildtiere und bevorzugt längere fotografische Projekte mit ausgewählten Tierarten, denn bei deren Beobachtung und Recherche kann man immer wieder Neues dazulernen. Für Simone Baumeister ist es ein Geschenk, ihre Leidenschaft für Natur und Tierwelt mit der Fotografie verbinden zu können. Ihre Aufnahmen begeistern durch ungewöhnliche Blickwinkel, ein sanftes Spiel mit der Unschärfe und die gekonnte Einbeziehung des vorhandenen Lichts. Mit ihren Bildern möchte sie jedoch nicht nur faszinierende Momente festhalten, sondern den Betrachter auch dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist, unsere Naturschätze zu schützen.
Im Westfälischen Pferdemuseum berichtet Simone Baumeister an diesem Abend, wie sie zur Naturfotografie gekommen ist und was sie bei ihrer Arbeit immer wieder aufs Neue antreibt. Sie gewährt spannende Einblicke in ihre Arbeit und zeigt einzigartige Naturaufnahmen, die von ihrer Leidenschaft und ihrem Gespür für das besondere Motiv zeugen.
Der Eintritt beträgt 15 Euro (nur Abendkasse). Im Vorfeld des Vortrags, ab 18 Uhr, besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ zu besuchen. Es wird um eine Anmeldung gebeten unter info@pferdemuseum.de oder Telefon: 0251 / 48427-0.

Foto: Gabriele Boiselle

Pferdefotografin Gabriele Boiselle am 11. Dezember 2025 im Pferdemuseum

Gabriele Boiselle gehört weltweit zu den renommiertesten Pferdefotografen. Ihre Bilder sind international bekannt, ihre Kalender und Bücher verkaufen sich rund um den Globus, ihre Fotoreisen und -seminare sind meist ausgebucht. Der Fotografin aus Speyer ist es wichtig, eine Verbindung mit dem Tier herzustellen, das sie mit der Kamera festhält. „Ich fotografiere nie einfach nur ein Pferd“, so die 71-Jährige. Für sie ist die Pferdefotografie viel mehr – und das sieht man ihren Bildern an. In ihnen spürt man die Essenz der Pferde, ihre Ausstrahlung, ihre Kraft und Schönheit und die tiefe Liebe der Fotografin zu ihnen, die sie in all ihrer Pracht zeigen möchte. Dabei muss ein gutes Bild nicht perfekt sein: „Ein Foto muss einen Funken in sich bergen, der etwas in einem entzündet und dieses einzigartige Gefühl der liebevollen Verbindung zu Pferden leuchten lässt“, erklärt Gabriele Boiselle. Bevor sie ein Foto macht, nimmt sie sich Zeit und lernt das Pferd kennen, fühlt, wie es dem Tier geht. „Ich fotografiere aus und durch die Liebe zum Pferd.“
Für ihre Leidenschaft hat sie inzwischen hunderttausende Kilometer zurückgelegt, um Pferde auf der ganzen Welt zu fotografieren: In ihrem Archiv finden sich unzählige Bilder von bekannten aber auch seltenen Pferderassen. Wenn man sie fragt, welches Pferd für die Fotografin am Schönsten ist, so bekommt man als Antwort: „Immer das Pferd, welches gerade vor meiner Kamera ist!“

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums ihres Verlags, der Edition Boiselle, kommt Gabriele Boiselle am Donnerstag, 11. Dezember 2025, 19 Uhr, ins Westfälische Pferdemuseum Münster und stellt dort ihren neuen Bildband „Pferdefotografie aus Leidenschaft: Begegnungen, Abenteuer, Reisen“ vor. Es ist ein Buch über ihr Leben, ihre Reisen, ihre Abenteuer und ihren persönlichen Weg mit der Fotografie. Gabriele Boiselle erzählt an diesem Abend aus ihrer mehr als 40 Jahre andauernden Karriere und nimmt das Publikum mit auf eine (visuelle) Reise voller Emotionen, wilder Geschichten und unvergesslicher Begegnungen. Nebenbei erfährt man viel über die Entwicklung der fotografischen Technik von den 1980er Jahren bis heute, und den langen Weg von den analogen Kameras bis zu den Möglichkeiten der modernen Digitalfotografie. Die Veranstaltung ist ein echtes Highlight für alle, die Pferde und packende Erzählungen lieben!

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 14 Euro. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten unter: info@pferdemuseum.de oder Telefon: 0251 / 48427-0.

Foto: Carina Merkler

Letzte Pferdeshow vor der Winterpause

Am Sonntag, 12. Oktober 2025, kann man im Westfälischen Pferdemuseum die letzte Pferdeshow vor der Winterpause erleben. Carina Merkler und Melanie Wellers aus Epe stellen um 11.30 Uhr und um 13.30 Uhr eine Pferderasse vor, die besonders für Anhänger und Kinder geeignet ist: Die Rede ist von Fjordpferden.
Die Kleinpferde aus Norwegen erkennt man in der Regel schon auf den ersten Blick: Ihr Markenzeichen ist eine schwarzweiße Stehmähne. Typisch für das Fjordpferd ist auch seine falbe Farbe, die es in verschiedenen Variationen gibt, von Graufalben über Rotfalben bis hin zu Weißfalben. Bei allen zieht sich ein Aalstrich vom Schopf über die Mähne, über den Rücken bis in die Schweifspitze. Manche Beine sind noch mit Wildpferde- oder Zebramuster gezeichnet.Während Fjordpferde in Deutschland bis in den 1960er Jahre vor allem als Arbeitstiere in der Landwirtschaft eingesetzt wurden, sind sie heute beliebte Freizeit- und Sportpferde. „Fjordis“ zeichnen sich durch ihr ausgeglichenes Wesen aus, gelten als sehr gutmütig und sind deshalb ideale Reitpferde für Kinder.
Wie vielseitig die fröhlichen Falben sind, zeigen Carina Merkler und Melanie Wellers bei ihrem Auftritt am Sonntag im Pferdemuseum. Ihre Pferde „Bolle“ und „Belinda“ werden unter dem Sattel und an der Hand vorgestellt und präsentieren auch einige Zirkuslektionen. Im Anschluss an die Vorführungen können die Pferde nach Herzenlust gestreichelt und Fragen gestellt werden.
Der Besuch der Pferdeshows ist für alle Zoo-Besuchenden kostenfrei.     

Nachts im Museum: Taschenlampenführung für Familien

Im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster kann man aktuell die Sonderausstellung "Urpferd 2.0 – Die Tierwelt vor 50 Millionen Jahren" sehen. Die Ausstellung entführt die Besucher in das Erdzeitalter des Eozäns und präsentiert insgesamt 16 Original-Fossilien aus der Grube Messel, eine der weltweit wichtigsten Fundstellen für urzeitliche Tiere und Pflanzen.

Doch wie wirkt die Ausstellung, wenn es dunkel ist und die Exponate nur vom Schein einer Taschenlampe beleuchtet werden? Welche Überraschungen verbergen sich in der Dunkelheit? Diese besondere Erfahrung können Familien bei einer Taschenlampenführung am 26. September ab 18:30 Uhr machen. Wenn sich die Türen des Museums geschlossen haben und alle anderen Besucher gegangen sind, erhält eine kleine Gruppe die Möglichkeit, sich mit sachkundiger Begleitung auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Ausstellung zu begeben.
Auch für Museumspädagogin Annemarie Hallmann, die die Führung durchführt, ist es etwas Besonderes: "Durch das Licht der Taschenlampe erscheinen viele Exponate geheimnisvoller und lassen Details sichtbar werden, die am Tag oft übersehen werden. Eine Taschenlampenführung ist ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie und bietet einen neuen Blick auf das Museum und seine Ausstellungsstücke."

Die Führung richten sich an Kinder ab 6 Jahren. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter info@pferdemuseum.de oder Telefon 0251 / 48427-0. Kinder müssen aus Sicherheitsgründen von Erwachsenen begleitet werden. Die Teilnahme kostet 6 Euro für Kinder, Erwachsene zahlen 4 Euro. Die Teilnehmer werden darum gebeten, eine eigene Taschenlampe mitzubringen.
Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt von der Sparkasse Münsterland Ost. 

Neuer Kutschensimulator im Pferdemuseum

Das Westfälische Pferdemuseum ist um eine Attraktion reicher: Seit Kurzem gibt es hier einen neuen, interaktiven Kutschensimulator, mit dem die Besucherinnen und Besucher mit einem Zweispänner durch verschiedenes Gelände „fahren“ können. Sie sitzen dabei auf einer originalen, historischen Kutsche aus dem Jahr 1900 und können das Gespann mittels Leinen wahlweise durch den Wald oder am Strand entlang lenken. Was zunächst einfach klingt, erfordert einiges an Geschick und Konzentration, denn die beiden (virtuellen) Pferde reagieren sehr genau auf die Zügelhilfen.
„Mit dem Simulator möchten wir unseren Gästen den Fahrsport näherbringen und hier im Zoo ein tolles, exklusives Erlebnis für die ganze Familie schaffen. Wer es einmal ausprobiert hat, wird merken, dass es eine spannende Mischung aus Technik, Geschicklichkeit und Naturerfahrung ist. Kutsche fahren hat einfach was! Und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz“, freut sich Museumsdirektorin Sybill Ebers über das neue, innovative Angebot.
Die Idee für den Kutschensimulator stammt ursprünglich von der MTC-Museums und Technologie GmbH und der Fachhochschule in Graz und wurde nun von dem Münsteraner Start-Up Lemonverse neu aufgesetzt. Der Simulator wurde exklusiv für das Westfälische Pferdemuseum entwickelt und ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.